Kennen Sie alle Beitrittskandidaten der EU?
- Markus Bopp

- vor 11 Minuten
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Die Schweiz stimmt am 14. Juni über die Volksinitiative «keine 10-Millionenschweiz» der SVP ab. Die Volksinitiative verlangt, dass ab einer ständigen Wohnbevölkerung von 9.5 Millionen die Schweiz mit der EU in Verhandlungen bezüglich der Personenfreizügigkeit treten muss. Nun müssen wir aber bedenken, dass sich die EU in Zukunft massiv verändern wird. Sie wird deutlich grösser werden. Folgende Länder sind aktuell Beitrittskandidaten der EU: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Moldau, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Türkei und die Ukraine. Diese Länder werden früher oder später auch Teil der EU sein. Und somit wird die Personenfreizügigkeit gegenüber der Schweiz auch für sie gelten. In besagten Ländern leben rund 130 Millionen Menschen. Und alle Länder haben ein tieferes Einkommen als die Schweiz. Beispielsweise liegt das BIP pro Kopf der Ukraine bei rund 7'000 Fr. (Schweiz ca. 95'000 Fr.). Der Druck auf unseren Arbeitsmarkt wird damit massiv vergrössert. Wie soll die Schweiz Verträge abschliessen mit einer EU, in welcher bald rund 600 Millionen Menschen leben? Und alle diese 600 Millionen Menschen haben einen tieferen Wohlstand als wir das in der Schweiz haben. Aus diesen Gründen muss die Schweiz die Zuwanderung in unser Land wieder selber steuern. Deshalb stimme ich Ja zur Volksinitiative «keine 10 Millionen Schweiz». Nach Annahme der Initiative können immer noch rund 40'000 Menschen pro Jahr in unser Land einwandern. Aber über 100'000 zugewanderte Menschen pro Jahr belasten unsere Infrastruktur übermässig.





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