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  • AutorenbildMarkus Bopp

Energiewende - Energieende?

Die Schweiz muss bis 2050 CO2-neutral sein. Dies verlangt das Klimagesetz, welches am 18. Juni zur Abstimmung gelangt. Der Verzicht auf fossile Energieträger hat zur Folge, dass deutlich mehr Strom benötigt wird. Gleichzeitig lese ich in den Medien viel Widerstand gegenüber der Stromproduktion. Vor einigen Tagen hat das Projekt Grengiols Solar mitgeteilt, dass es seine Produktion zwanzig Mal! verkleinern muss (das Hauptziel ist, bis Ende 2025 ans Netz zu gehen, sonst kriegen sie keine Bundesgelder). Weiter war zu lesen, dass es schwierig sein könnte, Solarpanels an Fassaden zu montieren, weil die Brandgefahr der Häuser zu hoch sein könnte. Und in der Gemeinde Hagenbuch hat die Bevölkerung entschieden, dass Windkraftanlagen einen Abstand von mindestens 1 km zum Dorf haben müssen. Wenn ich diese Fakten zusammenzähle, komme ich zum Schluss, dass die Schweiz kopflos in eine Stromlücke rennt. Das Klimagesetz erhöht die Problematik massiv. Niemand ist gegen den langfristigen Ersatz fossiler Energieträger, aber die Verantwortlichen in der Schweiz haben keinen ausreichenden Plan, von wo der benötigte Strom künftig kommen soll. Dieses Risiko dürfen wir nicht eingehen. Deshalb lehne ich das Energiegesetz am 18. Juni ab.



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